

Das Altersvorsorgedepot bringt private Vorsorge in die Benefits-Welt der Unternehmen – schnell, einfach und mit Vorteilen für die Unternehmen und ihre Mitarbeitenden

Die Alterssicherungskommission der Bundesregierung hat in ihrem Ergebnisbericht eine Nettoersatzquote von 70 Prozent als Zielgröße für ein angemessenes Versorgungsniveau im Alter vorgeschlagen. Auf den ersten Blick klingt das nach einer technischen Kennzahl aus der Rentenpolitik. Auf den zweiten Blick ist es ein deutliches Signal: Die gesetzliche Rente allein wird für die meisten Beschäftigten trotz der geplanten Reformen nicht ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard im Ruhestand zu halten. Die Versorgungslücke ist real, sie betrifft breite Teile der Belegschaft über alle Einkommensgruppen hinweg, und sie wird, ohne zusätzliche betriebliche und private Vorsorge, kaum zu schließen sein. Arbeitgeber rücken somit bei einem säulenübergreifenden Altersversorgungskonzept immer stärker in den Fokus.
Mit dem Altersvorsorgedepot hat der Gesetzgeber ein attraktives steuerlich gefördertes Altersvorsorgeprodukt in der dritten Säule, der privaten Altersversorgung, geschaffen. Es ist ein Verzicht auf Garantien möglich, die Kosten sind im Standardprodukt gedeckelt und auch die Auszahlungsphase lässt Flexibilität zu. Ohne die Kosten und Restriktionen klassischer Garantieprodukte kann das eingezahlte Kapital deutlich breiter und renditeorientierter am Kapitalmarkt investiert werden. Gerade für jüngere Beschäftigte mit langem Anlagehorizont eröffnet das erhebliche Chancen, die vorhandene Versorgungslücke tatsächlich spürbar zu verkleinern.
| Bruttoeinkommen 85.000 €* | Förderung „0 Kinder“ |
Förderung „2 Kinder“ |
|---|---|---|
| Eigenbeitrag: | 1.800 € | 1.800 € |
| Grundzulage: | 540 € | 540 € |
| Kinderzulage | 0 € | 600 € |
| Summe Zulagen | 540 € | 1.140 € |
| Gesamtbeitrag | 2.340 € | 2.940 € |
| Günstigerprüfung | ||
| Gesamtbeitrag x Steuersatz (s = 42 %) | 983 € | 1.235 € |
| zusätzliche Steuererstattung | 443 € | 95 € |
| Gesamte Förderung | 983 € | 1.235 € |
| Förderquote | 55 % | 69 % |
Vorsorgelösungen von Arbeitgebern genießen bei ihren Mitarbeitenden häufig einen Vertrauensvorschuss, den einzelne Finanzprodukte am freien Markt nicht gleichermaßen erhalten. Wird das Altersvorsorgedepot über den Arbeitgeber angeboten, lassen sich damit auch Beschäftigtengruppen erreichen, die sich sonst nie aktiv mit privater Altersvorsorge beschäftigen würden – etwa, weil ihnen die Zeit, das Vertrauen in Finanzprodukte oder schlicht der Anstoß fehlt. Der Arbeitgeber wird so zum Türöffner für eine Vorsorgeform, die sonst ungenutzt bliebe.
Moderne Mitarbeiterportale machen es möglich, die individuelle Versorgungssituation ganzheitlich darzustellen: Gesetzliche Rente, betriebliche Altersversorgung (bAV) und private Vorsorge werden in einer Gesamtschau sichtbar. Für die Beschäftigten entsteht damit erstmals ein realistisches Bild ihrer tatsächlichen Versorgungslücke und dadurch ein konkreter Anknüpfungspunkt, aktiv zu werden. Für Arbeitgeber bedeutet das: Sie können ihre Belegschaft informieren und sensibilisieren, ohne selbst beraten zu müssen.
Ein zentraler Pluspunkt des Altersvorsorgedepots liegt in der klaren Rollenverteilung. Arbeitgeber können als reine Tippgeber auftreten und auf das Produkt hinweisen, ohne selbst arbeitsrechtliche Verpflichtungen einzugehen, wie sie etwa bei der klassischen bAV entstehen können. Beratung und Umsetzung bleiben bei spezialisierten Partnern. Auch das Thema Portabilität lässt sich so elegant lösen. Der Vertrag verbleibt bei einem Arbeitgeberwechsel beim Arbeitnehmer. Für Unternehmen, die bislang vor dem administrativen und rechtlichen Aufwand klassischer bAV-Lösungen zurückgeschreckt sind, senkt das die Einstiegshürde erheblich.
Sorgen um die eigene Altersvorsorge sind nicht nur ein privates Thema. Sie wirken sich nachweislich auch auf die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz aus. Wer sich finanziell unsicher fühlt, ist weniger konzentriert, häufiger gestresst und im Schnitt weniger produktiv. Ein Arbeitgeber, der seine Mitarbeitenden hier sichtbar unterstützt, adressiert also nicht nur ein „Nice-to-have“, sondern das Thema Wohlbefinden seiner Belegschaft. Gleichzeitig zahlt ein solches Angebot unmittelbar auf die Mitarbeiterbindung ein: Es zeigt Wertschätzung, wird als konkreter Vorteil wahrgenommen und hebt sich von austauschbaren Standard-Benefits ab.
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