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Pressemitteilungen

Ausgewogene Total Rewards Strategie und Fair Pay für erfolgreiche Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden

Umfrage auf der HR-Branchenkonferenz von WTW

29. März 2023

Employee Engagement |Work Transformation|Inclusion-and-Diversity|Employee Experience|Ukupne nagrade |Benessere integrato
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FRANKFURT AM MAIN, 29. März 2023 – Flexbiles Arbeiten (19 Prozent), Gehalt und Bonus (17 Prozent) sowie die berufliche Weiterentwicklung (13 Prozent) sind die drei wichtigsten Faktoren für die Gewinnung von neuen Mitarbeitenden. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Thema Bindung. Das bestätigt eine Umfrage unter Personalmanagern, die an der HR-Branchenkonferenz für Banken und Versicherungen von WTW am 22. März 2023 teilnahmen. Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen (45 Prozent) haben Fair Pay auf der Agenda, stehen aber noch am Anfang der Vorbereitungen auf die EU-Direktive zur Entgelttransparenz.

„Die Arbeitswelt und die Erwartungen an das Total Rewards Offering haben sich mit Corona verändert. Durch die Pandemie haben viele Mitarbeitende erhebliche Herausforderungen erlebt. Das hat zu einer höheren Sensibilität und Wertschätzung für die Total Rewards geführt“, sagt Florian Frank, Head of Work & Rewards bei WTW Deutschland. „Damit Unternehmen mit ihren Total Rewards ihre Ziele erreichen, müssen Sie ausgewogen sein und zusammenwirken.“

Ansprüche an Benefits: große Unterschiede zwischen den Generationen

Wie die WTW-Studie „Global Benefits and Attitudes 2022“ zeigt, sind Gehalt und Arbeitsplatzsicherheit aus Mitarbeitersicht die wichtigsten Themen, um neue Talente zu gewinnen. Jedoch gibt es große Unterschiede zwischen den Generationen.

Unternehmen sind gefragt, dass sie über ein breites Benefits-Angebot verfügen, um Vertreter aller Generationen anzusprechen.”

Florian Frank | Head of Work & Rewards of WTW

Vor allem die Generation Z legt beim Eintritt in die Arbeitswelt weniger Wert auf Job-Sicherheit. Flexible Arbeit wird als selbstverständlich wahrgenommen. Zudem stehen der Erwerb von neuen Fähigkeiten und die Karriereentwicklung im Fokus. „Arbeitnehmende der jüngeren Generationen haben andere Ansprüche an Benefits. Unternehmen sind gefragt, dass sie über ein breites Benefits-Angebot verfügen, um Vertreter aller Generationen anzusprechen“, sagt Frank.

Nur 13 Prozent der Unternehmen sind gut über EU-Direktive informiert

Neben einem ausgewogenem Benefits-Angebot hat auch das Thema Fair Pay einen maßgeblichen Einfluss auf die Arbeitgeberattraktivität und kann die erfolgreiche Gewinnung und Bindung von neuen Mitarbeitenden unterstützen. Vor kurzem haben sich das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedsstaaten auf Änderungen an der vorgeschlagenen Entgelttransparenzrichtlinie geeinigt. Dies wird alle privatwirtschaftlichen und öffentlichen Arbeitgeber in der EU betreffen. Die Richtlinie zielt darauf ab, gleiches Entgelt für gleiche oder gleichwertige Arbeit zwischen Männern und Frauen zu gewährleisten, indem sie den Arbeitnehmenden weitreichende neue Informationsrechte über ihr eigenes Arbeitsentgelt und das Arbeitsentgelt ihrer männlichen und weiblichen Kollegen gewährt.

Knapp über die Hälfte der befragten Unternehmen (53 Prozent) auf der HR-Branchenkonferenz verfügen über Grundwissen bezüglich der Direktive. 13 Prozent wissen gut über die Verordnung Bescheid, 34 Prozent haben sich gar nicht informiert. Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen hat das Thema aber im Blick: 27 Prozent haben das Gender Pay Gap bereits ausgewertet, 16 Prozent haben mit der Analyse gestartet und etwa die Hälfte (45 Prozent) stehen am Anfang bei dem Thema. Nur zwölf Prozent haben bisher keine Schritte unternommen.

„Die Erfahrung zeigt: Unternehmen, die den Fokus auf Chancengleichheit und Transparenz legen, profitieren von einer besseren Mitarbeiterbindung und höherem Engagement“, sagt Florian Frank. „Damit Unternehmen nicht Gefahr laufen, bei der Umsetzung der Richtlinie unter Zeitdruck zu geraten, müssen sie handeln – und zwar jetzt.“

Zur HR-Branchenkonferenz für Banken und Versicherung hatten sich etwa 70 HR-Manager aus der Banken- und Versicherungsbranche angemeldet. WTW veranstaltete diese jährliche Konferenz zum 16. Mal.

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