FRANKFURT AM MAIN, 5. Juli 2023 – Für 85 Prozent der Unternehmen steht die Gewinnung und Bindung von Fachkräften im Fokus, wenn es um die weitere Optimierung ihrer Benefits-Strategie geht. Jedoch erwartet knapp die Hälfte der Unternehmen (47 Prozent), dass die Inflation einen wesentlichen Einfluss auf ihre Benefits-Budgets hat. Etwa zwei Fünftel (42 Prozent) sind der Meinung, dass sich die Schwächung der Konjunktur ebenfalls auf die Budgets auswirken wird. Das zeigt die Benefits-Trends-Studie von WTW.
„Die angespannte Wirtschaftslage bringt Unternehmen in eine schwierige Position. Einerseits müssen sie Kosten sparen, andererseits möchten sie ihr Benefits-Angebot weiterentwickeln, um Talente zu binden und zu halten“, sagt Nicoletta Blaschke, Head of Health and Benefits bei WTW. „Deshalb sollten Unternehmen ihre Benefits-Strategie regelmäßig bewerten, ihr Angebot klar priorisieren und anhand von Marktdaten einen Wettbewerbsvergleich durchführen.“
Aktuelle Benefits-Strategie ist nur wenig wirksam
Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (58 Prozent) sind allerdings der Meinung, dass ihre aktuelle Benefits-Strategie nur eine geringe Effektivität aufweist. Dabei ist der Wettbewerb um Fachkräfte für 85 Prozent der Unternehmen der entscheidende Treiber ihrer Benefits-Strategie, gefolgt von flexiblen Arbeitsregelungen (56 Prozent) und steigendem Kostendruck (35 Prozent). Auch die anhaltende Inflation (47 Prozent) sowie das schwache Konjunkturumfeld (42 Prozent) beeinflussen die Benefits-Angebote der Unternehmen wesentlich.



