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Vertriebserfolg und Wirtschaftlichkeit geeignet kombinieren

Warum sich Profitabilität direkt am Point of Sale entscheidet

Von Dr. Gero Nießen | 19. Januar 2026

Die Kfz-Versicherung zählt zu den wettbewerbsintensivsten Sparten des Marktes. Hohe Preissensibilität, steigende Schadenaufwände und sich häufig verändernde Marktbedingungen erhöhen den Druck auf Vermittler und Versicherer.
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Vor diesem Hintergrund setzt Radar an: Die digitale Pricing-Plattform schafft Transparenz darüber, welche Preisentscheidung wirtschaftlich tragfähig ist – direkt am Point of Sale.

Versicherer steuern ihre Kfz-Sparte im Kern über die beiden folgenden Zielgrößen: Anzahl von Kunden und deren Profitabilität. Zwischen beiden Zielen besteht ein klarer Trade-off. Wer Wachstum über attraktive Preise forciert, verliert schnell an Profitabilität.

In der Praxis wird dieses Spannungsfeld häufig erst zeitverzögert sichtbar: Rabatte wirken im Vertrieb marktgerecht, erweisen sich aber wirtschaftlich häufig als nicht profitabel. Vermittler orientieren sich an den Abschlusschancen, während die ökonomischen Folgen oft erst im Jahresergebnis erkennbar werden. So entsteht der Eindruck erfolgreicher Vertriebsarbeit, obwohl das Neugeschäft insgesamt unprofitabler wird.

Puzzleteile mit Tarifbegriffen, die sich zu einer Empfehlung in Echtzeit zusammensetzen.
Radar macht Profitabilität am Point of Sale sofort sichtbar – durch Echtzeitdaten und integrierte Empfehlungen.

Ein vereinfachtes Beispiel verdeutlicht das Dilemma: Die Tarifprämie einer individuellen Kundin ist mit 500 Euro kalkuliert. Unterhalb von 470 Euro wird das Geschäft unprofitabel. Bei der Gewährung eines Rabatts in Höhe von 10 Prozent steigt zwar die Abschlusswahrscheinlichkeit deutlich – allerdings um den Preis eines sicheren Verlusts in Höhe von 20 Euro. Diese Information fehlt dem Vertrieb heute häufig.

Daten in Echtzeit: Fundierte Entscheidungen direkt im Verkaufsgespräch

Für einen tragfähigen Mix aus Volumen und Profitabilität benötigen Vermittler und Versicherer dieselbe transparente und unmittelbar nutzbare Entscheidungsgrundlage – idealerweise direkt am Point of Sale.

Die digitale Pricing-Plattform Radar ermöglicht es, Tarife nicht nur schneller, sondern auch fundierter zu kalkulieren. Das System greift auf aktuelle Daten, hinterlegte Szenarien und automatisierte Risikoeinschätzungen zu und liefert in Echtzeit:

  • Tarifprämie und Information zur Verlustschwelle („Walk-away-Premium“)
  • Wirtschaftlich sinnvolle Rabattkorridore
  • Produkt- und Selbstbehaltsoptionen
  • Cross- und Up-Selling-Potenziale
  • Modellbasierte Einschätzungen zur Abschlusswahrscheinlichkeit

Die eigentliche Neuerung: Profitabilität wird erstmals in Echtzeit direkt am Point of Sale sichtbar. Der Vertrieb erkennt somit unmittelbar, ab welchem Preis ein Geschäft wirtschaftlich tragfähig ist und wo ein zusätzlicher Rabatt zwar die Abschlusschance erhöht, das Geschäft jedoch unprofitabel macht. Das verhindert unbewusste Margenerosion und führt zu konsistenteren Entscheidungen im Neugeschäft.

Digitalisierung im Vertrieb als strategischer Erfolgsfaktor

Moderne Pricing-Technologien sind ein zentraler Baustein digitaler Vertriebs- und Pricing-Strategien. Entscheidungen auf Basis verlässlicher Echtzeitdaten erhöhen die Transparenz im Verkaufsgespräch, verbessern die Qualität des Neugeschäfts und sorgen für einen konsistenteren Umgang mit Risiken. Zugleich stärkt ein datengetriebener Ansatz das Vertrauen zwischen Kunden, Vertrieb und Fachbereich und reduziert nachgelagerte Diskussionen über wirtschaftlich nicht tragfähige Abschlüsse. So entsteht die Grundlage für nachhaltig profitable Ergebnisse – auch in der Kfz-Sparte.

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