Warum sich Profitabilität direkt am Point of Sale entscheidet
Vor diesem Hintergrund setzt Radar an: Die digitale Pricing-Plattform schafft Transparenz darüber, welche Preisentscheidung wirtschaftlich tragfähig ist – direkt am Point of Sale.
Versicherer steuern ihre Kfz-Sparte im Kern über die beiden folgenden Zielgrößen: Anzahl von Kunden und deren Profitabilität. Zwischen beiden Zielen besteht ein klarer Trade-off. Wer Wachstum über attraktive Preise forciert, verliert schnell an Profitabilität.
In der Praxis wird dieses Spannungsfeld häufig erst zeitverzögert sichtbar: Rabatte wirken im Vertrieb marktgerecht, erweisen sich aber wirtschaftlich häufig als nicht profitabel. Vermittler orientieren sich an den Abschlusschancen, während die ökonomischen Folgen oft erst im Jahresergebnis erkennbar werden. So entsteht der Eindruck erfolgreicher Vertriebsarbeit, obwohl das Neugeschäft insgesamt unprofitabler wird.
Ein vereinfachtes Beispiel verdeutlicht das Dilemma: Die Tarifprämie einer individuellen Kundin ist mit 500 Euro kalkuliert. Unterhalb von 470 Euro wird das Geschäft unprofitabel. Bei der Gewährung eines Rabatts in Höhe von 10 Prozent steigt zwar die Abschlusswahrscheinlichkeit deutlich – allerdings um den Preis eines sicheren Verlusts in Höhe von 20 Euro. Diese Information fehlt dem Vertrieb heute häufig.
Für einen tragfähigen Mix aus Volumen und Profitabilität benötigen Vermittler und Versicherer dieselbe transparente und unmittelbar nutzbare Entscheidungsgrundlage – idealerweise direkt am Point of Sale.
Die digitale Pricing-Plattform Radar ermöglicht es, Tarife nicht nur schneller, sondern auch fundierter zu kalkulieren. Das System greift auf aktuelle Daten, hinterlegte Szenarien und automatisierte Risikoeinschätzungen zu und liefert in Echtzeit:
Die eigentliche Neuerung: Profitabilität wird erstmals in Echtzeit direkt am Point of Sale sichtbar. Der Vertrieb erkennt somit unmittelbar, ab welchem Preis ein Geschäft wirtschaftlich tragfähig ist und wo ein zusätzlicher Rabatt zwar die Abschlusschance erhöht, das Geschäft jedoch unprofitabel macht. Das verhindert unbewusste Margenerosion und führt zu konsistenteren Entscheidungen im Neugeschäft.
Moderne Pricing-Technologien sind ein zentraler Baustein digitaler Vertriebs- und Pricing-Strategien. Entscheidungen auf Basis verlässlicher Echtzeitdaten erhöhen die Transparenz im Verkaufsgespräch, verbessern die Qualität des Neugeschäfts und sorgen für einen konsistenteren Umgang mit Risiken. Zugleich stärkt ein datengetriebener Ansatz das Vertrauen zwischen Kunden, Vertrieb und Fachbereich und reduziert nachgelagerte Diskussionen über wirtschaftlich nicht tragfähige Abschlüsse. So entsteht die Grundlage für nachhaltig profitable Ergebnisse – auch in der Kfz-Sparte.