
Über Jahre war die Inflation auf niedrigem Niveau stabil. Durch von der Corona-Pandemie verursachte Lieferengpässe als auch die Auswirkungen der aktuellen politischen Situation in Europa stieg sie in 2022 sowohl in Deutschland als auch in der Eurozone auf über 10 Prozent. Die Europäische Zentralbank hat ihre zögerliche Haltung aufgegeben und zur Eindämmung der hohen Inflation ihre Leitzinsen in 2022 und 2023 rasant erhöht und somit einen deutlichen Zinsanstieg ausgelöst. Die sich eintrübenden Wirtschaftsaussichten belasten zudem viele Unternehmen.
Signifikate Herausforderungen für die bAV
Entlastung brachte der deutliche Zinsanstieg in Bezug auf die Bewertung von Pensionsverpflichtungen. Die Handlungen der EZB führten zu höheren Rechnungszinsen und damit zu sinkenden Pensionsverpflichtungen. Dem entgegen wirkten deutliche Verluste auf der Seite der Pensionsvermögen sowie Rentenanpassung. Betrachtet man diesen Effekt am Beispiel der DAX-Konzerne ergibt sich trotz eines durchschnittlichen Rückgangs der Pensionsverpflichtungen von 25,4 Prozent lediglich ein moderater Anstieg des durchschnittlichen Ausfinanzierungsgrads von 8 Prozent. (WTW Studie DAX-Pensionswerke 2022)Wie die Auslagerung der Kapitalanlage für Pensionsanleger Mehrwerte schafft!
27. Juni 2023 um 14:00 Uhr
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