Mit Hauptinhalt fortfahren
Choose your location
Select the location and the language that you prefer

main content, press tab to continue

German Pension Finance Watch Q2 2022

Autor

Hanne Borst,
Dr. Johannes Heiniz und
Daniel Stühn
22. Juli 2022

Die Inflationsrate ist in Deutschland nach wie vor hoch. Seit dem Überfall der Ukraine durch Russland im Februar 2022 haben sich Lieferengpässe und der Anstieg der Energiepreise weiter verschärft. Viele Notenbanken halten die hohe Inflation (anders als Ende 2021) nicht mehr für temporär und reagieren mit teils drastischen Leitzinserhöhungen.

In der Folge stieg der Rechnungszins bereits im ersten Halbjahr 2022 um ca. 220 Basispunkte. Dies stellt eine beispiellose Änderungsrate seit Bestehen der internationalen Standards zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen dar.

Dieser Anstieg führt unmittelbar zu einem starken Rückgang der Pensionsverpflichtungen (– 28,6 Prozent, rund 118 Mrd. Euro im DAX und 23 Mrd. Euro im MDAX).

Dadurch erreicht der Ausfinanzierungsgrad trotz eines volatilen Kapitalmarkts ein Allzeithoch (+ 13,7 bzw. + 12,4 Prozentpunkte). Dies führt bei einigen Gesellschaften ggf. zu einer Überfinanzierung (Overfunding), da die Pensionsvermögen teilweise die Verpflichtungen übersteigen. Daher ist es sinnvoll, „Überschüsse“ im Blick zu behalten und insbesondere wegen der volatilen Kapitalmarktsituation die weitere Entwicklung zu beobachten.

Herunterladen

TitelDateitypDateigröße
WTW GPFW Q2 2022PDFPDF.2MB

Autoren

Hanne Borst, Head of Retirement Germany/Austria

Hanne Borst

Head of Retirement Germany/Austria

Dr. Johannes Heiniz, Head of General Consulting Germany und Geschäftsführer WTW Pension Buyout Solution

Dr. Johannes Heiniz

Head of General Consulting Germany und Geschäftsführer WTW Pension Buyout Solution

Foto von Daniel Stuehn

Daniel Stühn

Senior Associate Retirement, Actuarial Consulting

Aktuelle Themen und Trends

Benefits Perspectives