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Artikel

Fair Pay macht Unternehmen produktiver

17. Mai 2023

Fair vergütenden Unternehmen fällt es leichter, Mitarbeitende zu gewinnen und zu binden und deren Engagement und Performance zu steigern.
Ukupne nagrade |Employee Experience
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Weltweit stehen Arbeitgebende vor der Aufgabe, ihre Mitarbeitenden gerecht zu vergüten. Equal Pay, also gleicher Lohn für gleiche bzw. gleichwertige Arbeit, ist ein Grundsatz der EU-Direktive zur Entgelttransparenz. Neben einer geschlechtergerechten Bezahlung (Equal Pay) geht es bei Fair Pay, auch soziale Fairness zu sichern und Mitarbeitenden Chancengleichheit zu ermöglichen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter, Behinderung, sexueller und religiöser Orientierung. Transparenz zu Gehalts- und Entwicklungsentscheidungen bildet die Basis für Lohngerechtigkeit. 

Die EU-Direktive zur Lohntransparenz rückt das Thema Pay Equity immer stärker in den Mittelpunkt, und die Arbeitgeber müssen sich auf eine größere Lohntransparenz einstellen.

Jedes Unternehmen muss Analysen erstellen, denn es besteht Handlungsbedarf, und kleine Unterschiede summieren sich.

Wir unterstützen Sie gerne beim Aufbau des Prozesses mit unserem Know-how und modernsten Analysemethoden.

Das Thema Fair Pay ist brandaktuell – im April hat der EU-Rat die Direktive zur Entgelttransparenz verabschiedet, die für alle Arbeitgeber gilt. Alle Unternehmen ab 100 Mitarbeitenden sind jetzt in der EU dazu verpflichtet, offenzulegen, wie hoch der Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern liegt. Ist das Entgeltgefälle für eine definierte Mitarbeitergruppe, welches nicht durch objektive, geschlechtsneutrale Faktoren (z.B. Level/Grade) gerechtfertigt werden kann, größer als 5 Prozent, müssen in Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern Maßnahmen eingeleitet werden, um hier Abhilfe zu schaffen.

Zudem muss in Stellenausschreibungen oder in Vorstellungsgesprächen über das zu erwartende Einstiegsgehalt und eine Gehaltsspanne informiert werden. Arbeitnehmenden werden weitreichende neue Informationsrechte über ihr eigenes Arbeitsentgelt und das ihrer männlichen und weiblichen Kollegen gewährt und müssen über die Kriterien wie dies festgelegt und weiterentwickelt wird informiert werden. Wird gegen die neuen Vorschriften verstoßen, drohen Sanktionen und Geldstrafen.

 

Es besteht dringender Handlungsbedarf

Innerhalb von drei Jahren werden die Mitgliedstaaten diese Anforderungen in lokales Recht umsetzen. Unternehmen wird ein weiteres Jahr eingeräumt, um über das vorangegangene Jahr zu berichten. Das Zeitfenster beträgt also drei Jahre, um Vergütungsregelungen auf ein deutlich höheres Maß an Transparenz vorzubereiten und für ein Vergütungssystem zu sorgen, dass auf objektiven und geschlechtsneutralen Kriterien beruht. Nur Unternehmen mit mindestens 100 aber weniger als 150 Mitarbeitenden bleibt etwas länger Zeit – hier muss 2031 der erste Bericht fertiggestellt sein. 

Der Druck auf Unternehmen wächst. Bewerber und Bewerberinnen fordern vermehrt Transparenz ein und informieren sich auf relevanten Portalen. Auch Investoren fordern, dass Unternehmen eine faire Entlohnung auch im Rahmen der ESG-Kriterien umsetzen. Auch die Ziele und Grundsätze, die Unternehmen in ihren Werten hierauf bezogen festlegen, sollen realisiert werden.

Grafik zeigt Fair Pay Umsetzung EU-Direktive

Es ist wichtig, sich schon jetzt auf die anstehenden Neuerungen und Anforderungen vorzubereiten. Um diesen Prozess gut aufzusetzen, empfehlen wir unseren Kunden eine bewährte Roadmap:

 

  • Was ist die Vision?

  • Welche Ziele können definiert werden? 

In einer Analysephase sollten Unternehmen prüfen, wo sie stehen und wo es noch Anpassungsbedarf gibt, um der Richtlinie zu entsprechen. In den nächsten Schritten geht es dann um die Umsetzung und darum, diese auch nachhaltig zu verankern. Auch ist es zentral, eine gute Kommunikationsstrategie zu planen.

Grafik zeigt einen Überblick über ein Equal Pay Projekt

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